Eisblume ist eine Organisation für Angehörige von seelisch verwundeten (PTBS) Soldatinnen und Soldaten.

 

Eis steht für das eisige Schweigen um die Erkrankung.

Blume steht dafür, nach erfolgreicher Therapie wieder im Leben zu erblühen, wieder in das Leben zurückzufinden.

Vorstellung und Ziele von Eisblume

Wir geben Ihnen die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch mit uns auszutauschen. Wir wissen, dass auch die Angehörigen der jungen Veteraninnen und Veteranen unter den Folgen eines Kriegseinsatzes leiden.

Wir unterliegen der Schweigepflicht. Nichts über unsere Gespräche wird nach außen dringen.

Herzlichen willkommen sind auch Angehörige von Soldatinnen und Soldaten, die sich aktuell im Einsatz befinden oder demnächst in den Einsatz gehen.

Ziele der Eisblume:

  • Den Angehörigen von seelisch verwundeten (PTBS) Soldatinnen und Soldaten einen persönlichen Austausch für ihre Sorgen und Nöten zu ermöglichen
  • Vertrauen zu schaffen, dass die Angehörigen das Angebot der Unterstützung und Hilfe durch Eisblume annehmen
  • Durch Information und Austausch untereinander und konkrete Hilfe einen eventuell drohenden sozialen Absturz ganzer Familien zu verhindern

Politische Ziele der „ Eisblume“

  • Den Blick von Bundeswehr und Politik auf die Verantwortung lenken, die sie für Angehörige von Soldatinnen und Soldaten haben
  • Die Wahrnehmung dafür zu schärfen, dass eine seelische Verwundung (PTBS) von Soldatin oder Soldat sich auf deren gesamte Familie überträgt

Ziele in der Öffentlichkeitsarbeit der „Eisblume“

  • Anerkennung für die Angehörigen, die ihren Soldaten/ihre Soldatin vor, während und nach den Auslandseinsätzen unterstützen und mit den Ängsten und eventuellen Folgen aus dem Einsatz leben müssen
  • Die Gesellschaft für die Auswirkungen der Auslandseinsätze auf die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörige zu sensibilisieren