Ein Rückblick

Als ich der Einladung zur Sendung „Hart aber fair“ im September 2009 folgte, wusste ich nicht, dass dies der Beginn von „Eisblume“ war. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von an PTBS erkrankten Soldatinnen und Soldaten.
Der Name „Eisblume“ entstand aus den damaligen, persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung. „Eis“ für das eisige Schweigen um das Trauma, „Blume“ für die Hoffnung auf  Hilfe, Therapie und Heilung. Zum Leben wieder Erblühen.

Ein Rückblick auf das Jahr 2010:

Regelmäßig monatliche Treffen der Selbsthilfegruppe.
Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Aspekt in meinem Engagement.
Die Wahrnehmung in der Gesellschaft der Auslandseinsätze, die Anerkennung und den Respekt für die Leistung der Soldatinnen und Soldaten, aber auch die Ängste und Sorgen der zurückgebliebenen Angehörigen, versuche ich hierüber eine Stimme zu geben.

  • Reportage „Tag 7“ WDR im Juni 2010 zum Thema Einsatzsoldaten
  • Interview zur Selbsthilfegruppe „Eisblume“ im Radio Erft
  • Artikel im Magazin des Bundeswehrverbandes (November) „Die Seele ist nicht auf alles vorzubereiten“
  • Anfang November Drehbeginn zu einer Dokumentation für das Fernsehen über das Leben der Soldaten und ihrer Familien, über den Einsatz, und auch körperliche und seelische Verletzungen.
  • Interview (Dezember 2010) „TV Movie“. Anlass der „Tatort“ am 23.01.2011 in der ARD „Heimatfront“

Im Gespräch bleiben:

Dies gilt für die Arbeit mit dem Regisseur Tobias Rausch, der unser Thema auf die Bühne des Schauspielhauses Kiel gebracht hat. Grundlage hierfür waren Interviews mit Betroffenen, die in eine Bühnenfassung mit Schauspielern gebracht wurden.
Ebenso die Präsenz und das Gespräch mit Politikern, dem Wehrbeauftragten, die Teilnahme am „Runden Tisch“, und die eigene Fortbildung.

  • Mitarbeit (Interview und Kontakte) zur Entstehung des Stückes am Schauspielhaus Kiel „Einsatz Spuren“. Premiere war am 3. Oktober 2010.
  • Teilnehmerin am „Runden Tisch“ in Berlin Initiator und Moderator Herr Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter a.D.
  • Ausbildung zum Peer, im Zentrum Innere Führung in Koblenz, im Juli 2010
  • Einladung zum Tag der offenen Tür in das Bundesverteidigungsministerium, im August 2010
  • Einladung nach Marienheide zur Tagung der Organisationen, Vereine, Selbsthilfegruppen im Netzwerk der Hilfe für die Soldatinnen und Soldaten. Organisiert durch den Führungsstab des Sanitätsdienstes. (Sanitätsamt der Bundeswehr IV 1.4)
  • Einladung zum Empfang des Ministers Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg nach Berlin, für die Rückkehrer aus dem Auslandseinsatz, ihre Familien und Partnern im Netzwerk der Hilfe, im November 2010
  • Gesprächstermine in Berlin mit Politikern und dem Wehrbeauftragten Herrn Hellmut Königshaus