Was tue ich, wenn die oder der Betroffene weder meine Hilfe noch ein Gespräch annehmen kann oder will?

Bei einer vorliegenden seelischen Verwundung (PTBS) wird die Kommunikation zwischen Betroffenen und Angehörigen mit jedem Tag schwieriger.
Eine unsichtbare Wand entsteht.
Die Erkrankten werden durch ihre Familie oft als sehr egoistisch empfunden.
Sie leben in einer eigenen Welt. Ihre Wahrnehmung und ihre Gefühlswelt sind durch die seelische Verwundung gestört. Es entstehen Verletzungen innerhalb der Familien, die von keiner Seite gewollt sind.
Man spricht nicht mehr die gleiche Sprache.
Beide Seiten fühlen sich unverstanden.
Hierdurch entsteht bei Angehörigen der Reflex, die Betroffene oder den Betroffenen zu schonen.

Im letzten Abschnitt beschrieb ich Angebote, die Angehörige in den ersten Tagen und Wochen machen können. Ist die Belastung allerdings auch nach diesem Zeitraum nicht abgeklungen, spricht man vom Krankheitsbild der seelischen Verwundung, des Psychotraumas.

Dies kann sich in Form einer PTBS, einer Depression, eines Alkoholmissbrauches, eines sonstigen Suchtverhaltens, einer Persönlichkeitsveränderung oder anderen Veränderungen im Verhalten oder Wesen der Betroffenen oder des Betroffenen äußern.

Es ist an der Zeit, sich Hilfe zu holen.

Sie können sich gern an uns wenden.

Wir helfen Ihnen, die für Sie passende Hilfe zu finden.

Zuletzt aktualisiert am 06.06.2014 von Birgit Klimkiewicz - PTBS Eisblume.

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Kommentar von Traurige Frau |

2009 habe ich einen Mann kennengelernt, Engländer und Israeli, der in 2 Kriegen an vorderster Front in einer Elite-Einheit gekämpft hat (total 11 Jahre Militär aktiv und Reserve) und 25 Jahre bei der Polizei war in Israel.
Von einer Phosphorbombe wurde er zu 30 % verbrannt, 2x ist er mit dem Jeep über eine Mine gefahren und wurde wieder zusammengeflickt, hat 4 Selbstmordattentate überlebt (1 Attentäter selber unbewaffnet überwältigt und ihm den Finger mit dem Abzug abgeschnitten). Viele Terroristen erschossen im Krieg. Viele andere traumatische Erlebnisse. Das Schlimmste für ihn war, in Beirut, Christenkinder von den Bäumen zu holen, denen man die Kehle aufgeschlitzt hatte wie Schafen!
Jetzt 60 J. alt, seit 2005 Frührentner, aber selbständig als Anti-Terror-Experte weltweit tätig...
Mir ist immer aufgefallen, dass er viel vergisst und nicht so aufnahmefähig ist. Zudem kann er nicht 2 Dinge auf einmal tun. Er hat immer, sogar beim ersten Chat-Webcam-Date fast nur von seiner Arbeit gesprochen... dann wurde es immer mehr und mehr. Wir haben eine Fernbeziehung über eine ganze Zeitzone und haben uns vor allen nur gesehen, wenn er irgendwo Kurse gab... In letzter Zeit immer Ausreden, mich zu sehen, Arbeit vorgeschoben, Geburtstag (sein 60. und meiner) unter den Teppich gekehrt und gearbeitet/uns nicht gesehen. Kommt mir vor, als gäbe er Vollgas im Leerlauf....
Auf meine immer dezidierteren Bitten, endlich Ferienzeit mit mir abzumachen, plötzlich Aggression, habe keine Lust auf Ferien. Für einen Arbeitseinsatz wäre er innert Stunden angereist!!!!! Er könne nicht in diesem Land leben (dabei wurde schon der Mietvertrag vorbereitet). Er sei nicht für eine Beziehung bereit gewesen (er wollte mich unbedingt!). Keine Interessen mehr, fragte höchstens noch oberflächlich, wie es mir gehe etc.
Mein Blumenstrauss und die Torte, die ich ihm so weit per Kurier für ein halbes Vermögen geschickt hatte zum Geburtstag haben ihn total verärgert.
Habe ihn zum Psychiater geschickt. Geht zum Militärpsychiater... Einzelsitzungen offenbar ok, aus der Gruppentherapie beim 2.x davon gelaufen.
Jetzt hat er abrubt und sec die Beziehung zu mir abgebrochen. Nein, keine andere Frau interessiert ihn. Will allein seinen Kopf mit PTBS und Burnout in Ordnung bringen...
Er scheint nicht mehr dieselbe Person zu sein.... Habe für ihn die so hilfreichen Juwelen-Pillen (precious pills) bei einem der Leibärzte S.H. Dalai Lama bestellt... diese Pillen sind so kostbar.... Er wurde soooo wütend und hatte mir verboten, sie zu schicken.
Vor 10 Tagen gab er mich "per mail" frei - ich sei zu gut für ihn...
Heute morgen dann ein letztes "good bye, wishing you all the best".

Ich leide selber an komplexem PTBS, dissoziativen Zuständen und jedenfalls jetzt gerade an Depris...
Trotzdem arbeite ich 31,5 h und ernähre selber noch 3 Kinder, ohne jede andere Hilfe....

Bin so traurig... mache mir wenig Hoffnung.

Kommentar von eisblume |

An die traurige Frau,
habe mir erlaubt Ihnen nicht öffentlich zu antworten, sondern Ihnen eine Mail zu senden.
Dies wird für alle gelten, die hier so persönlich von Ihrem Schicksal und ihrer Verzweiflung an "Eisblume" schreiben.
Mein Dank an alle, die den Mut haben sich auf meiner Homepage zu äußern und denen damit Mut machen, die diesen Weg noch nicht gefunden haben.
Die Antworten und Hilfsangebote von "Eisblume" sollten aus meiner Sicht im "geschützten Raum" bleiben.
Ihre Birgit Klimkiewicz
"Eisblume"

Kommentar von galwaygirl |

Hallo Eisblume,
ich bin per Zufall auf Ihre Seite gestoßen und ich dachte ich versuche es einfach mal. Ich habe vor über einem Jahr meine große Liebe getroffen. Ich habe noch nie so für einen Mann empfunden und es war alles nahezu perfekt. Wir haben uns während meines Auslandsaufenthaltes in irland kennengelernt. Er ist US-Marine( Scharfschütze)er war auf Einsatzurlaub. Schon der 4. Einsatz innerhalb von 10 Jahren. Es wurde eine Fernbeziehung angefangen. Er ist kurz nach unserem Kennenlernen zurück in die USA und schon zu Weihnachten war ich das erste Mal dort. Es entwickelte sich eine wunderbare und wirklich tiefe Beziehung. Trotz der Distanz lief es sehr gut. Wir haben uns in dem einen Jahr 4 mal gesehen. Jeden Cent gespart um zueinander zu finden. Fernbeziehung ist immer schwer, aber wir kamen damit gut klar. Wir kannten es ja nicht anders und fühlten uns trotzdem verbunden. Sowohl seine als auch meine Familie und Freunde bestätigten uns, dass sie uns noch nie so glücklich gesehen haben.
Im Juni dieses Jahres war er in Deutschland und es war einfach nur perfekt. Er hat von Anfang an zugegeben, dass er Probleme hat Emotionen zuzulassen, da er gelernt hat einfach keine zu haben, aber dass er mich liebt und dass ich das Beste bin was ihm passieren konnte.Und dass er aber Probleme hat sich Menschen zu öffnen.
Zwei Monate darauf fuhr ich in die USA. PTBS hatte voll zugeschlagen. Albträume, Flashbacks, zog sich total zurück, war schnell reizbar und konnte nicht schlafen ( obwohl das in meiner Nähe sonst nie ein Problem war ), um nur einiges zu nennen. Er arbeitete ununterbrochen und stresste sich unglaublich, auch um mir was bieten zu können. Wir geraten etwas aneinander, weil ich die Kälte erstmal auf mich bezog, doch er erklärte mir, dass er momentan einfach völlig fertig ist und dass das nichts mit mir zu tun hat. Er machte weiterhin Pläne für unsere Zukunft. Es wurde sogar berufliche Kontakte für mich geknüpft. Ich flog zurück. Kurz danach hatte er einen ziemlichen Zusammenbruch und ich versicherte ihm, dass wir das durchstehen und dass ich ihn in allem unterstützen werde. ich war mir völlig bewusst, dass ich jetzt zurück stecken mussste, weil er nicht in der Lage war, der zu sein, der er eigentlich ist. Doch kurz darauf trennte er sich von mir. Sagte mir er liebt mich so sehr und wünschte wir würden zusammen leben, aber das er momentan mich nicht glücklich machen kann. Nochmal eine Woche darauf bekam ich eine unglaublich emotionale Nachricht, doch dann brach er den Kontakt einfach komplett ab. ich war und bin immer noch völlig fertig und ich versuche alles, um darüber hinweg zu kommen, aber es ist sehr schwer. Meine Beste Freundin schrieb ihm vor ein paar Tagen eine Mail um zu fragen, was mit seinen Sachen passieren soll und hat ihn noch einmal gefragt, ob er jemals realisiert hat, was er da aufgegeben hat, da ich ihn von vollem herzen liebe. Heuet kam die Antwort und die macht mich fertig. Er schrieb darin, wie sehr er mich liebt und vermisst, wie sehr er es bereut nicht mehr mit mir reden und lachen zu können und weiteres. Das ich jedoch wüsste wie er ist und dass er niemanden zu nahe an sich ranlässt und dass er dabei ist, all seine Probleme in den Griff zu bekommen und dass es ihm so leid täte, dass er mir so weh tut und dass es nix gäbe, was er nicht für mich tun würde, da er mich so liebt und wünschte wir könnten glücklich miteinander sein.

Ich weiß einfach nicht was ich davon halten soll. Ich versteh ihn auf einer Art. Die Probleme sind zu schwerwiegend und mit meiner gut gemeinten Hilfe, habe ich ihn nur noch viel mehr in sein Schneckenhaus zurückgedrängt. Andererseits verstehe ich nicht, wie er uns keine Chance einräumen kann, wenn er mich doch so sehr liebt und vermisst.

Ich bin so unglaublich traurig und es vergeht kein einziger Tag, wo ich nicht an ihn denke.

Hallo...

ich veröffentliche gerne Ihren Eintrag, weil Sie mit diesen Erfahrungen nicht alleine sind.

Möchte aber hier nicht in einer so persönlichen Angelegenheit öffentlich Stellung beziehen. Wenn Sie ein Gespräch mit mir möchten, können Sie mich gerne anrufen. Kontakt finden Sie auf meiner Seite. Sollten Sie einen Austausch via Mail vorziehen können Sie das gerne auf info@ptbs-eisblume.de tun.

Viele Grüße

"Eisblume"

 

Kommentar von verwirrte Biene! |

Hallo,
Ich bin jetzt seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen und an für sich ist es wirklich sehr schön.
Er bemüht sich sehr, ist zärtlich, liebevoll und sehr besorgt um mich (aus gesundheitlichen Gründen)
doch, alles was ihn betrifft "kümmert" ihn mehr oder weniger nicht. Wenn ich ihn frage was er hat wie es ihm geht oder was ihn bedrückt sagt er mir das alles in Ordnung ist, doch ich, und auch andere, merken das mit ihm was nicht stimmt. Ich weiß das er sehr strake Probleme damit hat über die zeit vom Bund zu reden, doch möchte ich ihm helfen und für ihn da sein. Vor kurzen hatten wir eine Diskussion darüber, er redet immer nur dann mit mir wenn er was getrunken hat,was in letzter zeit sehr viel ist, und das habe ich ihm mehr oder weniger vor geworfen das ich das nicht richtig finde. Zum einen nicht, das er so viel trinkt und zum anderen auch das er immer nur dann mit mir redet. Ich habe ihm gebeten mit mir doch über seine Probleme zu reden und mir zu sagen was ihn bedrückt, doch er hat mir mit Tränen in den Augen gesagt das er mit mir darüber nicht reden kann. Er möchte mich davor bewahren was bei ihm war weil er vor sich selbst eine heiden Angst hat.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz wie ich damit umgehen soll! Er macht alles für mich, doch wenn ich mich um ihn sorge ist es falsch! Vielleicht weißt du ja einen Rat für mich?
Was kann ich beachten, wie kann ich ihn unterstützen, für ihn da sein oder einfach nur das richtige Tun?

Kommentar von sandra wolterink |

hallo,

ich weiss nicht, ob ich bei ihnen richtig bin. Ich bin seit sieben Jahren mit einem niederlaendischen Soldaten verheiratet und wir haben 2 gemeinsame Kinder. Mein Mann war in unserer gemeinsamen Zeit drei mal im Einsatz (irak und 2x Afghanistan). Wir haben immer eine sehr glueckliche Ehe gefuehrt bis mein Mann letztes Jahr im August fuer 4 Wochen auf Mannoever ging. Er kam danach sehr veraendert wieder zurueck. War staendig muede, launisch, emotional schnell auf 180 vor allem unserem Sohn gegenueber und er verlor innerhalb kurzer zeit stark an Gewicht. Ich habe mir erst gedacht, mein Gott er ist einfach nur gestresst und muede, lass ihn einfach ein wenig zur Ruhe kommen und dann im November der Schock. An meinem Geburtstag sagte er mir dann, das er nicht mehr weiss ob er mich liebe und das er Zeit braucht alles zu ueberdenken. Er hat sich dann komplett zurueck gezogen ist aus dem gemeinsamen Haus zur Kaserene gezogen und hat sich eigentlich nicht mehr um mich und die Kinder gekuemmert. Die Feiertage und den Jahreswechsel haben wir dann getrennt verbracht. Er zu Hause und ich mit den Kindern bei meiner Familie. Nun hat er mir eroeffnet, dass er mich wirklich nicht mehr liebe und das er sich fuehlte als wuerde er vor einer Kreuzung stehen und weiss nicht ob er rechts oder links rum fahren sollte. Ich habe dann zu ihm gesagt er solle sich bitte professionelle Hilfe suchen, da er doch nicht einfach so ohne Grund alles aufgeben kann. Dies hat er nun auch getan und er war gestern das erste mal bei der Defensie zum psychologen. Der meinte mein Mann braeuchte Zeit um sich wirklich klar zu werden was er vom Leben will (denn das weiss er offensichtlich nicht) und das mein Mann einen Schalter umgelegt haette, wozu viele Soldaten wohl in der Lage waeren. Mein Mann hat jetzt einmal die Woche Gespraechstermine beim Psychologen und mein Mann hat mich um Zeit gebeten, damit er sich entscheiden kann, ob er nun rechts oder links rum fahren will.
Was kann ich tun? Kann ich wirklich nur abwarten? Koennte es eine ptss sein? Mein Mann muss im Juni wieder fuer mindestens ein halbes Jahr nach Afghanistan. Ist das ueberhaupt gut fuer Ihn? Ich hoffe sie koennen mir helfen.

Vielen Dank

Kommentar von Vogt Sonja |

Wen ich die Geschichten hier lese, könnte meine schon hier stehen.
ich habe vor einem halben Jahr einen Mann kennengelernt der 20 Jahre in der Flüchtlingshilfe war.
Kosovo ,Thailand, Afrika. Wir haben uns in einem Chat kennengelernt.Wir haben keine richtige Fernbeziehung da er zur zeit nicht arbeitet war er immer 2 Wochen bei mir in Kassel und 2 Wochen im Norden. Er schrieb am Anfang unendlich viele und schöne Emails, wir lachten viel uns es war eine tiefe Verbundenheit da. Vor Weihnachten brach dann alles zusammen, er sagte es wäre ihm zuviel, er wollte hier sein und war es dann doch nicht. Er beteuert mir sehr seine Liebe uns sagt gleichzeitig das er mir nicht gut tut.telefonieren ist sehr anstrengend geworden er redet ohne Punkt und Komma oder er sitzt Tag und Nacht am PC und spielt oder schaut Comedy. Er sagt, er wolle mich schonen und dann kommen doch immer wieder schlimme Geschichten von Gewalt und Not. Er träumt davon und will deshalb nicht ins Bett. Er ist wie auf der Flucht vor sich selbst. Er hat starke gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme lässt es mich spüren will jedoch keine Hilfe.
Nun ist er am Samstag 15.02.2013 Hals über Kopf abgereist. Er sagt er wolle mir nicht zur Last fallen und er würde gerade in ne Krise kommen er wäre leer und muß sich finden.Er war sehr verzweifelt. Es kam eine mail das er am Bahnhof saß und nicht wüste wohin , es tut ihm leid aber in seinen jetzigen Zustand würde er mir nicht guttun. Das stimmt auch und trotzdem, hoffe und wünsche ich. Ich habe selbst schlimme Traumata und arbeite als Ergotherapeut in der Psychiatr. Das ist ein anderes Klientel.
Ich bin unendlich hilflos und traurig. Ich habe Angst und ein schlechtes Gewissen das ich ihn hab gehen lassen! doch er war so bestimmend als er ging. Er müsse zusehen das er in REHA geht und er müsse sich finden.
Er hat nicht Schlussgemach es fühlt sich aber so an und das macht mich sehr unsicher und verzweifelt.
Haben wir überhaupt eine Chance ?

vielen Danki

Auch hier wurde geantwortet

Eisblume

Kommentar von Silvia |

Hallo,
wenn ich die Kommentare hier lese hab auch ich das Gefühl meine Geschichte stehe hier schon.
Ich habe vor 7 Monaten einen Mann kennen gelernt der leider 350 KM von mir weg wohnt.
Wir haben uns durch eine Verwechslung auf Facebook kennen gelernt.
Unser anfänglicher Kontakt war per Chat, später per Handy.
Nach dem ersten realen Treffen waren wir beide sehr verliebt. Es war als seien wir beide 17 statt Mitte 40.
Er erzählte mir dass er früher Zeit-Soldat war und bei einem Auslandseinsatz schwer verletzt wurde. Ein andere sei „für Ihn gestorben“. Leider hat er sich immer nur in Andeutungen und ungenauen Aussagen geäußert so dass ich nur ungefähr weiß was ihm wiederfahren ist. Er meinte immer er erzähle mir das nach und nach, ich solle das nur wissen weil er schon mal Schlaf Probleme und „komische“ Reaktionen beim Wachwerden habe.
Die ersten 3 Monate waren der Himmel auf Erden. Er war fürsorglich, liebevoll und hat mir das Gefühl gegeben ich sei etwas ganz besonderes. Auffällig fand ich dass er sich oft "für mich" bedankt hat.
Er war recht Kontrollierend und Eifersüchtig, entzog sich aber seiner Seits meiner Kontrolle in dem er mich mit persönlichen Informationen recht „knapp“ hielt.
Dann wandelte sich sein Verhalten. Erst wurde die Nachrichten immer Ängstlicher und klammernder. Er sprach davon das ich ihn auf keinen Fall los lassen soll und das er schon so oft auf die Fresse gefallen war. Die Nachrichten wurden knapper. Persönliche Treffen vermieden.
Dann stand plötzlich im Raum dass er Sorge hat an Darmkrebs zu erkranken bzw erkrankt zu sein weil er ständig Magen und Darm Probleme hat.
Ich habe mir große Sorgen gemacht, doch je mehr ich mich Sorgte und kümmern wollte desto weniger ließ er mich an sich heran.
Ich solle mir keine Sorgen machen und er will nicht dass jemand wegen ihm leidet. Gleichzeitig sprach er aber davon sich in meiner Region arbeit suchen zu wollen und zu mir zu kommen, um gleich darauf mal wütend mal eher depressiv zu sagen was er dann alles an Wurzeln auf geben muss und das er mich aber nicht verlieren will.
Erst das Gespräch mit einer Freundin die mit einem ehemaligen Soldat befreundet ist der PTBS hat und nun in der Therapie ist brachte mich auf die Idee das auch hier durch die Verwundung und seine Erlebnisse so etwas vorliegen könnte.
Dann eskalierte die Situation, in dem er auf FB postete er sei in einer Beziehung. In meiner ersten Wut habe ich Ihm gesagt dass er wohl 2 Gleisig gefahren sei und ich meinen Schlüssel wieder haben will. Im 2. Schritt glaube ich aber das diese „Beziehung“ nur eine Fake ist. Das hab ich ihn auch wissen lassen. Auch das ich den Schlüssel nicht wieder will sondern lieber schauen das es mit uns wieder in Ordnung kommt.
Doch er hat mir gesagt ich solle mein Herz für einen Würdigeren verwahren und er würde den Kontakt abrechen.
Unser Kontakt ist fast völlig abgebrochen. Doch er hat mich nicht wie angekündigt in WhatsApp geblockt so dass ich noch Hoffnung habe.
Ich glaube nicht das er je eine Therapie gemacht hat, ja nicht einmal das er sich bewusst ist das er eine brauchen könnte.
Da ich ihn immer noch liebe würde ich ihm gerne helfen.
Ich bin traurig, hilflos und weine viel.
Zum einen habe ich den Wunsch ihm zu helfen zum anderen auch den Wunsch zu verstehen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Habe ich eine Chance ihm zu helfen?
Gibt es eine Möglichkeit ihn wieder aus seinem Rückzug heraus zu holen um Ihm dann bei zu stehen?
Leider hat er mich aus seinem Leben so weit heraus gehalten das ich niemanden aus seinem direkten Umfeld kenne und um Hilfe bitten könnte.
Vielen Dank

Kommentar von Dennis Langer |

Ich bin so durch einander ,des halb nur kurz,Meine Frau hat btps ,und ist in ein Fachkrankenhaus untergebracht,wir haben uns die letzten Monate echt offt gestritten,ich kürze alles ab,Sie hat versucht sich das Leben zu nehmen,zum Glück wurde es durch Personal verhindert,Sie sagt immer fas Sie mich zu tiefst liebt,der Selbstmord versuch hatte nichts mit mir zu tun,aber Sie hat auch angefangen Spice zu konsumieren,und ich war richtig sauer,wir haben uns über Wochen jeden Tag gestritten ,und konnten uns wenn es gut lief 2 mal pro Woche jeweils 3 Stunden sehen,jetzt ist es so ich habe Sie vor Ca 2 Wochen wie ich es immer mache anrufen,und mir wurde klar gesagt Sie will nicht mit mir sprechen,ich habe die gefragt ob Sie die Scheidung will,das hat Sie mit ja beantwortet,nicht mir gesagt sondern über pfleger,vor 4 Tagen habe ich bei ihrer Therapeuten angerufen,wo meine Frau grade bei ihr war,meine Frau hat kurz mit mir gesprochen ich habe gefragt was Sie möchte,da sagte Sie Sie möchte die Ehe und das Sie mich liebt,und das wars dann,seit dem nichts mehr von ihr gehört,ich darf da auch nicht anrufen,oder sonstiges,mich macht es einfach verrückt,will Sie jetzt die Scheidung ja oder nein? Ich will diese Frau nicht verlieren nur weil ich so dumm war und nicht auf ihre Krankheit richtig ein gegangen bin,es ist echt viel passiert,es hieß mal ich hätte Sie geschlagen das hat Sie erzählt ich bin so geschockt gewesen,ein paar Tage später hat Sie die lüge auf geklärt,und jetzt erzählt Sie,das ich ihr am Telefon gesagt haben soll das ich ja seit 2 Wochen eine neue hätte und Sie nicht mehr Lieben würde,als ich ja ganz kurz mit ihr Telefoniert habe ,da habe ich Sie gefragt wie sie auf so was kommt,und Sie sagte nur ,ja das hast du ja gesagt;Und dann habe ich gefragt was Sie will da hat Sie gesagt die Ehe,und das die mich liebt,Und fas schlimme ist das die uns weder Telefonieren lassen noch Besuch,ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll!Ich sehe ich kann mich nicht mal mehr auf diesen Text konzentrieren,wenn das jemand liest und mir helfen kann ,dann bitte!!! Ich bin der einzige denn Sie hat ,Sie hat niemanden,keine Familie oder sonstiges,wie komm ich jetzt an Sie ran und kann ihr zu 100000% klar machen das ich Sie zu tiefst liebe,und 10000% hinter ihr stehe,Ich bitte echt um Hilfe i h weiß nicht mehr weiter,ich habe keine Kraft mehr seit 2 Wochen kaum noch essen habe in den 2 Wochen ,8 Kilo verloren,ich schlafe( nicht am Stück )Max 3 Stunden pro Nacht,ich bekomme nichts mehr hin,und die sagen mir so und so,aber machen es noch schlimmer,ok hoffe mir kann irgend jemand helfen.MfG

 

Eisblume hat Kontakt aufgenommen. Leider geht aus dem Text nicht hervor ob es sich bei der Ehefrau um eine betroffene Soldatin handelt. Sollte dies nicht der Fall sein, habe ich dem Verfasser in meiner Antwort andere Organisationen, an die er sich wenden kann, genannt.

Wie des Öfteren schon erwähnt, verfügt Eisblume nicht über die Kapazitäten auch zivil Betroffene zu betreuen.