Gästebuch von PTBS Eisblume

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Herzlichst Ihre Birgit Klimkiewicz

Kommentar von Schattenseite |

Auch mein Partner leidet an PTBS. Sein letzter Auslandeinsatz ist gute 2 Jahre her. Vor einigen Tagen brach es aus ihm heraus. Die Einsätze sind nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Wie auch. Morgen beginnt seine Therapie, seit dem Ausbruch hatten wir keinen Kontakt mehr. Ich bin geflüchtet weil ich unglaublich schockiert war über das, was passiert ist. Er war nicht er selbst. Er war wer anders.
Schon lang plagte mich der Gedanke, das es mal auf ihm herausbricht. Aber darauf vorbereiten kann man sich nicht. Ich bin völlig überfordert mit der Situation. Mache mir Vorwürfe und fühle mich so unglaublich Hilflos. Dennoch bin ich froh, das er Hilfe bekommt. Auch wenn ich nicht weiß wann ich ihn das nächste mal sehe.
Die letzten 2 Jahre waren unglaublich schwer für uns. Viele Schicksalsschläge begleiteten uns, immer waren wir füreinander da und jetzt muss er seinen Weg alleine gehen. Ich kann nur zusehen. Und gerade nichteinmal das.
Als Angehöriger fühle ich mich unglaublich hilflos.
Ich ziehe meinen Hut vor allen Partnern eines PTBS erkrankten, die stark bleiben und nicht verzweifeln.

Eisblume nimmt Kontakt auf!

Kommentar von Tim |

Ihre Homepage gefällt mir sehr gut. Weiter so! Grüße und alles Gute :-)

Kommentar von Sarina |

Hallo,
auch mein Partner ist an PTBS erkrankt. Das kam erst viele Jahre nach seinem eigentlichen Einsatz heraus, anfangs hat er mir einiges über seine Einsätze erzählt gehabt. Danach folgten viele weitere Probleme und Belastungen, was jetzt zu ausführlich wäre.
Wir sind jetzt seit fast 6 Jahren zusammen, unser Sohn wird bald 3.... mein Verlobter hat den Mut und die Kraft gefunden, sich in einer Klinik behandeln zu lassen. Jetzt ist er seit zwei Tagen zuhause und muss warten, bis er in drei Monaten die nächste Therapie machen darf.

Ich als Partnerin merke, dass er sich ändert, dass aber vieles in ihm aufgerüttelt wurde. Er hat seitdem flashbacks, und von Klinikseite her habe ich als Angehörige kaum Unterstützung erfahren.

Daher wende ich mich jetzt hierher, in der Hoffnung, dass ich etwas Hilfe bekomme.

Ich habe bis jetzt nicht den Eindruck, dass unser Sohn unter der Situation stark leidet, trotzdem brauche ich hierzu dringend Hilfe.


Ebenso merke ich, dass ich vieles noch nicht verstehe und mit manchem Verhalten überhaupt nicht mehr klarkomme und mir schwindet langsam aber sicher die Kraft, alles alleine zu tragen.
Ich kümmere mich um unser Kind, muss alles komplett selbst verdienen und bin daher fast durchgehend arbeiten (wir haben aufgrund vieler Probleme noch Schulden zu zahlen), habe Angst, unserem Sohn nicht mehr gerecht zu werden, mache den Haushalt und versuche, meinem Partner zu bestätigen, dass ich immer an seiner Seite bin, wenn er mich braucht.
Nur weiß ich inzwischen nicht mehr, wie das alles zu schaffen ist und wie ich selbst überhaupt helfen kann und alles, was mit der Krankheit zu tun hat, verstehen soll.

Liebe Grüße an alle, denen es auch so geht und die den Mut und die Kraft haben, trotzdem weiterzumachen.

Eisblume hat Kontakt zu der Angehörigen aufgenommen.

Kommentar von Claudia Klingler |

Hallo
Ich würde gerne mit Hannah Schmitz welche Schülerin in Kreuzlingen CH ist Kontakt aufnehmen. Es geht um ihre Arbeit über PTBS bei Soldaten und deren Angehörig. Können Sie mir da weiter helfen? Danke im Voraus

 

Wurde von Eisblume entsprechend bearbeitet.

Kommentar von Hannah Schmitz |

Guten Tag!

Ich habe diese Webseite heute entdeckt und möchte mich und meine Absichten kurz vorstellen. Ich bin Schülerin in der Schweiz, an der Kantonsschule in Kreuzlingen, und werde in naher Zukunft meine Maturaarbeit über PTBS verfassen. Ich habe schon einmal eine kleinere Arbeit darüber geschrieben, dort den Fokus aber auf meine Grossmutter gesetzt, die wegen des 2. Weltkrieges an einer PTBS leidet. In meiner jetzigen grossen Arbeit möchte ich meinen Fokus nun aber auf Soldaten und ihre Kriegserfahrungen legen/verschieben. Während meiner ganzen Arbeit, vorallem den praktischen Teil betreffend, werde ich von einer Psychologin unterstützt und begleitet. Das Konzept und Ziel meiner Arbeit ist es, durch Interviews den Einfluss von PTBS auf den Alltag, das Verhalten und somit auch die Familie zu dokumentieren. Daher brauche ich jetzt Ihre Hilfe! Falls Sie sich bereit/fähig dazu fühlen, mit mir zu kommunizieren und mir ihre Geschichte zu erzählen (kann auch anonym, z.B. per E-Mail-Austausch stattfinden), melden Sie sich bitte bei mir. ODER falls sie jemanden kennen, der passend wäre für mein Projekt, wäre ich Ihnen sehr verbunden, falls Sie mir bei der Kontaktaufnahme behilflich sein könnten.

Vielen Dank schon im Voraus!

Freundliche Grüsse
Hannah Schmitz