Gästebuch von PTBS Eisblume

Kommentar von Eshaele |

Ich möchte gerne auf einen Kommentar von Joachim Hille | 16.05.2012 verweisen. Auch ich bin Psychologe bei der Bundeswehr und auch ich kann die Erfahrung, die ich mit Dr. Kröger gemacht habe nur jedem meiner einsatzerfahrenen Kollegen empfehlen. Die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davenloo ist eine hervorragende Methode, um mit wenig Zeitaufwand (wenige Sitzungen reichen bereits) eine deutliche Besserung zu erzielen. Das gilt genauso für die eventuell sekundär traumatisierten Helfer, wie für die primär traumatisierten Betroffenen. Ich hoffe sehr, dass die Bundeswehr und auch zivile Einrichtungen ihren Blick auf diese Therapierform richten und sie mit in ihr Behandlungsportfolio aufnhemen. Es ist mit Sicherheit eine lohnende Ergänzung. In diesem Sinne wünsche ich allen Betroffenen, dass sie schnell die passende Hilfe finden und wieder ein gesundes Leben führen können. E.

Kommentar von Marion |

Mein Freund ist ebenfalls Soldat und an PTBS erkrankt. Er ist nun 9 Std. Fahrzeit von mit entfernt in stationärer Behandlung für geplante 6-10 Wochen.
Flashbacks und Wesensveränderung stehen an der Tagesordnung. Da ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll, auch in Zukunft und was das auch für unsere Zukunft bedeutet, benötige ich Hilfestellung. Dass mir völlig die Hände gebunden sind und ich nicht weiß wie es weiter gehen soll, ist für mich mit das schwierigste daran.
Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme freuen!

Liebe Grüße
Marion

Eisblume hat Kontakt aufgenommen!

Kommentar von Fr. T. |

Ich möchte Hrn. Dr. Kröger für seine Behandlung (2 Sitzungen) von Herzen danken. Ohne ihn stünde ich vor der Realität: stationärer Aufenthalt, berufsunfähig, beziehungsgestört, dauerhafte Angstzustände.

Ich bin heute wieder gesund. Und dankbar für jede Minute des Lebens, die ich wieder fühlen kann.
Es gibt ein Leben nach dem Trauma! Es ist möglich. Danke für alles!

Kommentar von Schattenseite |

Auch mein Partner leidet an PTBS. Sein letzter Auslandeinsatz ist gute 2 Jahre her. Vor einigen Tagen brach es aus ihm heraus. Die Einsätze sind nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Wie auch. Morgen beginnt seine Therapie, seit dem Ausbruch hatten wir keinen Kontakt mehr. Ich bin geflüchtet weil ich unglaublich schockiert war über das, was passiert ist. Er war nicht er selbst. Er war wer anders.
Schon lang plagte mich der Gedanke, das es mal auf ihm herausbricht. Aber darauf vorbereiten kann man sich nicht. Ich bin völlig überfordert mit der Situation. Mache mir Vorwürfe und fühle mich so unglaublich Hilflos. Dennoch bin ich froh, das er Hilfe bekommt. Auch wenn ich nicht weiß wann ich ihn das nächste mal sehe.
Die letzten 2 Jahre waren unglaublich schwer für uns. Viele Schicksalsschläge begleiteten uns, immer waren wir füreinander da und jetzt muss er seinen Weg alleine gehen. Ich kann nur zusehen. Und gerade nichteinmal das.
Als Angehöriger fühle ich mich unglaublich hilflos.
Ich ziehe meinen Hut vor allen Partnern eines PTBS erkrankten, die stark bleiben und nicht verzweifeln.

Eisblume nimmt Kontakt auf!

Kommentar von Tim |

Ihre Homepage gefällt mir sehr gut. Weiter so! Grüße und alles Gute :-)