Gästebuch von PTBS Eisblume

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Herzlichst Ihre Birgit Klimkiewicz

Kommentar von Katrin |

Hallo Tina,
ich kann sehr gut verstehen was Du durchmachst. Es ist viel passsiert in der Zwischenzeit bei uns. Ich habe den Kampf leider verloren und eine Trennung war unumgänglich. Du kannst Dich aber trotzdem gerne mit mir in Verbindung setzen wenn Du möchtest :-). Eisblume wird Dir meine Kontaktdaten zukommen lassen.

Liebe Grüße und viel Kraft an alle die selbst unter der Krankheit leiden oder Angehörige haben.

Katrin

Kommentar von Tina |

Liebes Eisblume-Team,

ja genau den Eintrag von April 2015 meinte ich. Ich dachte Sie sind eine Anlaufstelle ausschliesslich fuer die Angehoerigen Deutscher Soldaten. Wenn das nicht so ist, dann wuerde ich mich ueber eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Vielen Dank,
Tina

Das ist so korrekt, jedoch versuchen wir den Angehörigen, die ja nicht an den Dienstherrn, und damit an die Nationalität und Zugehörigkeit gebunden sind, in soweit Unterstützung zu bieten wie es möglich ist. Irgendwo,irgendwie gibt es immer einen Weg zur Hilfe!Lachend

Eisblume

 

 

Kommentar von Tina |

Hallo Katrin,
Ich bin auch mit einem US Soldaten verheiratet seit 4Jahren und seit 5Jahren kenne ich ihn. Er war seit ich ihn kenne 2mal im Einsatz und davor 6 mal u.a. Afgahnistan und auch bei der Irak Invasion. Vor 3,5Jahren habe ich angefangen zu merken dass etwas nicht stimmt, aber er hat hilfestellungen von mir koninuierlich abgelehnt. Ich war Mitte letzten JAhres dann total verzweifelt, weil ich einfach nicht verstanden habe was mit ihm los ist, ich dachte immer es liegt an mir, ich bin Schuld. Schuld an seinen jaehen Wutanfaellen, Schuld an seinem Alkoholkonsum. Als er im November endlich in Behandlung gekommen ist, fiel es mir bei der Diagnose PTSD wie Schuppen von den Augen. Er ist seit November im Out Patient Programm. Aber er sagt es hilft ihm nicht, er will nun auch nach Landstuhl gehen fuer eine stationaere Behandlung. Ich finde das sehr gut und bin stolz auf ihn, dass er es erkannt hat dass es wichtig waere diesen Schritt zu gehen. Er leidet unter seinem Zustadn sehr, u.a. plagen ihn: Schlafstoerungen, Schlaf Apnoe, Angstzustaende, Depression. Es tut mir weh ihn so leiden zu sehen. Ich will ihn weiterhin unterstuetzen, aber es kostet so viel Kraft. Ich bin nun aus dem Beduerfnis heraus auch mir Hilfe und Besitand zu finde auf diese Seite gestossen. Ich habe das GEfuehl es taete gut mit Menschen zu reden die aehnliches erlebt haben, durchmachen und durchgemacht haben. Ich merke wie mir langsam die Kraft ausgeht nach all den Jahren der ohnmaechtigleit und des ueberfordert seins, stark seins etc. Ich arbeite auch Vollzeit in einem sehr anspruchsvollen und fordernden Berufs und habe zum Glueck noch keine Kinder, da ich nicht wuesste wo ich diese Kraft noch hernehmen sollte. Ich wuerde mich ueber eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Liebe Gruesse, Tina

Liebe Ehefrauen, liebe Partnerinnen

Sie wissen, dass Sie immer die Möglichkeit haben sich an Eisblume für ein persönliche Gespräch zu wenden.

Wir freuen uns, dass Sie sich untreinander autauschen möchten und fördern dies sehr gern.

Gemeint ist wohl der Kommentar von Katrin im April 2015!

Ihr Eisblumen Team

Kommentar von Marie |

Hallo zusammen.
Mein Partner War mittlerweile schon fünf mal im Ausland und leidet seit dem an PTBS. Er ist nun auch schon zum zweiten Mal in einer Klinik und wird morgen entlassen.
Manchmal merkt man ihm überhaupt nicht an was er erlebt hat doch wenn er seine, ich nenne es mal Phasen hat sieht es ganz anders.
Dort wird er auf einmal komplett kalt und bekommt totale Ängste. Er hat Ängste so etwas noch mal zu erleben und fängt an an allem zu zweifeln. Egal ob es unsere Beziehung ist oder andere Dinge in seinem Leben. Er fängt an über sich selber total schlecht zu reden und steigert sich dabei immer mehr rein. Ich versuche ihm so gut wie ich kann zu helfen und ihm seine Ängste zu nehmen doch manchmal ist es nicht gerade einfach. Bevor wir zusammen kamen ist er durch das ganze auch auf die falsche Schiene geraten und ist in die Drogenszene abgedriftet, was auch einer der Gründe für die jetzige Klinik ist.
Gibt es unter euch ähnliche Vorfälle ?
liebe grüße Marie

Eisblume hat Kontakt aufgenommen

Kommentar von Nadine |

Liebe Frau Klimkiewicz,

ich selbst bin 2011 an einer Ptbs erkrankt ,welche jedoch erst vor kurzem diagnostiziert wurde. Auch wenn ich keine Soldatin bin, habe ich eine lange Zeit
Versucht zu verstehen was mit mir los ist und bin nach der Diagnostik Ptbs in ein tiefes schwarzes Loch gefallen. Kontakte zur Familie besteht nicht mehr und bin sozusagen mit meinen zwei Kindern alleine auf der Welt und kämpfe jeden Tag. Das Interview mit Ihnen auf dem Sender KenFM hat mir sehr sehr geholfen mein erlebtes und meine seelische Erkrankung wahrzunehmen und als das zu akzeptieren was es eben ist und mache schon wesentliche Fortschritte.
Vielen Dank für alles!

Ich danke Ihnen für diese Rückmeldung, weil es so wichtig für mein Engagement ist! Sollten Sie ein Gespräch wünschen, bin ich gerne für Sie da. Dieses Interview ist für mich so lange her, dass es mich berührt, dass Sie jetzt dazu einen Kommentar schreiben.

Herzliche Grüße

Ihre Birgit Klimkiewicz