Gästebuch von PTBS Eisblume

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Herzlichst Ihre Birgit Klimkiewicz

Kommentar von Mauren |

Sehr geehrte Frau Birgit Klimkiewicz,
Danke, einfach danke für Ihr Engagement, Ihre Hilfe, die Kraft, die Sie geben.
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie Ihre Arbeit für genauso wertvoll erachten, wie Ihre Unterstützer.

Danke

*** Für ein faires Miteinander & gegen das Vergessen ***

Kommentar von Peter Löwisch |

Diese Webseite kam gerade zur richtigen Zeit (hätte am liebsten "zur rechten Zeit" geschrieben, aber das könnte missverstanden werden).

Ich halte es für skandalös, dass die Regierungen (und nicht nur die jetzige) die SoldatenInnen in einen Krieg schicken, sich aber dann aus der Verantwortung, die dadurch entstanden ist, enziehen und es privaten Initiativen überlassen. Initiativen, die nicht nur ihre Arbeitskraft und Zeit dafür einsetzen, sie setzen auch ihr Geld dafür ein. Für die Regierung scheint Fürsorge um die direkt Betroffenen und vor allem auch für ihre Familien, ein Fremdwort zu sein. Das ist dann im Endeffekt auch billiger (sorry, aber auch das muß mal so gesagt werden). Es ist leicht, darüber zu schwadronieren, schwerer ist es, aktiv was zu tun. Und das passiert nicht. Ist es nicht unmöglich, dass SoldatenInnen oft jahrelang warten müssen, bis ihre Krankheit anerkannt ist? Und ist es nicht unerträglich, dass die Zahlen der erkrankten klein geredet werden? Es fehlt noch, dass man von Einzelfällen redet. Und völlig unverständlich ist es, dass z.B. der Wehrbeauftragte des Bundestages darauf schon seit Jahren hinweist und Abhilfe fordert (Stichwort Sanitätsdienst).
Es gibt das Sprichwort: "Problem erkannt-Problem gebannt". Das scheint aber in Berlin in den Regierungsetagen nicht zu gelten.

Und man sollte wissen, dass das Problem psychischer Erkrankungen nicht erst seit Afghanistan existiert. Es gibt es, seit den ersten Kriegseinsätzen. Und das ist ja nun schon einige Jahre her. Wo war seit dieser Zeit die Fürsorge des Staates?

Und was mir mehr und mehr zu denken gibt ist die Tatsache, dass sich seit den Kriegseinsätzen die Bundeswehr mehr und mehr zu einem Staat im Staat entwickelt hat. Wo ist der immer propagandierte Bürger in Uniform? Den scheint es schon lange nicht mehr zu geben. Das macht mir im Hinblick auf die Zukunft große Sorgen, denn eine Bundeswehr die ein Eigenleben führt, darf es in dieser Republik nicht geben. Sie muß immer in den demokratischen Parlamentarismus eingebunden sein.

Ich will hier nicht verhehlen, dass ich ein engagierten Gegner der Kriegseinsäätze war und bin. Ich habe nie begriffen, warum ein Herr Struck glaubte sagen zu müssen, dass meine Freiheit am Hindukusch verteidigt werden muss. Das sage ich als aktiver Politiker, denn meine und unsere Freiheit wird von all den Politikern verteidigt, die tagtäglich ehrenamtlich sich den Mund nicht verbieten lassen und bürgernahe Politik machen, sie wird von aktiven Bürgern in Vereinen, Initiativen, Organisationen verteidigt. Sie wird auch von Menschen verteidigt, die sich wie z.B. "Eisblume" für andere einsetzen.

Kommentar von A. Melle |

Entschuldigung, ich habe vergessen mich im Namen meiner Frau für Ihr Engagement, Ihren Fleiß und Ihren Mut zu bedanken; wir hoffen, dass wir diese Hilfe nie in Anspruch nehmen müssen, nur ist es leider nicht ausgeschlossen.
Die betroffenen, hilfebedürftigen Familien werden es zu schätzen wissen.

mit den besten Grüßen,
A.M.

Kommentar von A. Melle |

Hallo und viele Grüße aus den Reihen der Bundewehr,
als Vorgesetzter hatte ich nach Übernahme meiner Einheit eine schwere Zeit vor mir... jedoch nicht so schwer wie die Seelenleiden, die meine "Jungs" erlitten/erleiden...
Ich finde es prima, dass aus Seiten der Bevölkerung immer mehr Unterstützung bei uns Soldaten ankommt. Nur ist das leider immer noch viel zu wenig. Gehen Sie an die Öffentlichkeit, häufiger, hören Sie nicht auf mit uns gemeinsam das Bild des Soldaten in der Öffentlichkeit zu vertreten und zu verbessern. Wenn ich eines bemerkt habe, dann war es als einer meiner Jungs (PTBS-Fall) unglaubliche Fortschritte bei der Verarbeitung seiner "Belastungsstörung" gemacht hatte, als er Unterstützung aus der Bevölkerung seines Umfeldes bekommen hatte. Er hat nicht mehr so häufig an sich selbst gezweifelt, bekam Bestätigung für das, was er getan hatte (nämlich sein Land und unser Grundgesetz vertreten, nur eben im Ausland).
Schade, dass meistens erst die eigene Familie oder Freunde betroffen sein müssen, bis viele Mitmenschen wach gerüttelt und aktiv werden.
Ich danke Ihnen auch im Namen meiner sieben PTBS-Fälle in der Einheit, dass Sie die Soldaten symbolisch und aktiv unterstützen, danke, dass Sie dieses Thema nicht totschweigen...

A.M.

Kommentar von Renate Richarz |

Liebe Birgit,

nachdem ich als Freundin von Anfang an Deine Schritte in Sachen Eisblume begleiten durfte, bin ich begeistert über das Ergebnis des langen Weges...
Dir und allen Betroffenen wünsche ich, dass die Eisblume wirklich angekommen ist und erfolgreich wirken kann.

Liebe Grüße
Renate