Birgit Klimkiewicz Selbsthilfegruppe PTBS
Birgit Klimkiewicz

An den Folgen eines Traumas seelisch erkranken können sowohl die erlebende Person selbst, als auch Angehörige, die nicht dem Ereignis beiwohnten.
Angehörige müssen sich - neben der Sprachlosigkeit - den Ohnmachtsgefühlen und Ängsten im Zusammenleben mit den Betroffenen, eventuell auch mit dem eigenen Erkranken auseinandersetzen.

Daher gibt es die Eisblume.

Liebe Soldatenfamilien und Besucher/in von Eisblume,

Eisblume ist eine unabhängige, bundesweite Ansprech- und Beratungsstelle für die Partnerinnen/Partner und Angehörigen von seelisch verwundeten Soldatinnen/Veteraninnen und Soldaten/Veteranen.

Die Organisation entwickelte sich aus der 2009 von Birgit Klimkiewicz gegründeten Selbsthilfegruppe.

Die betroffenen Soldatenfamilien werden immer noch zu wenig von der Bundeswehr und der Politik wahrgenommen, obwohl in den letzten Jahren schon einige positive Veränderungen stattfanden. Leider - aus unserer Sicht - noch nicht ausreichend. Diese Lücke möchte Eisblume ausfüllen, indem wir beratend und helfend den Angehörigen zur Seite stehen.

In den Jahren der Beratung haben wir festgestellt, selbst wenn der seelisch Verwundete noch nicht so weit ist Hilfe anzunehmen, kann eine psychische Stabilisierung der Partner/Innen und Angehörigen sich positiv auf Betroffene auswirken.

Wir sehen uns als Anlaufstelle, sozusagen „Erste Hilfe“ für die Angehörigen. Wenn gewünscht, leiten wir in die konkrete Hilfe weiter. Dies geschieht mit Unterstützung des Netzwerkes der Hilfe, Bundeswehrkrankenhäusern, Stiftungen, Therapeuten, Traumatologen.

Selbstverständlich unterliegt alles, was Sie uns anvertrauen der Schweigepflicht!

Wir danken für Ihr/Euer Vertrauen

Herzlichst

Birgit Klimkiewicz Selbsthilfegruppe Angehörige PTBS

 

Dank an Simone Uetz (Initiative Solidarität mit unseren Soldaten) für die Erstellung der Homepage „Eisblume“ im Jahr 2010. Sie stellte ihre Fachkompetenz zur Verfügung und hat mit viel Herz und Einsatz dieser Seite Leben gegeben.

Inzwischen sind ereignis- und erfahrungsreiche Jahre vergangen. Aus den Bedürfnissen der Angehörigen entwickelte sich die Selbsthilfegruppe zu einer bundesweit agierenden Beratungsstelle. Aus diesem Grund befindet sich die Homepage gerade in der schrittweisen Überarbeitung.